Allgemeine Geschäftsbedingungen gültig für Lieferanten und Kooperationspartner von AGROSTROJ Pelhřimov, a. s., ab 1. Juni 2018

Inhalt

1. Einleitung ....................................................................................................................2

2. Definition einschlägiger Normen ……………………….............................................................. 2

3. Vertragsüberprüfung ......................................................................................... 2

4. Qualitätsplanung ................................................................................................3

5. Herstellungsprozess und Produktfreigabe.............................................................……….3

6. Eignung des Verfahrens...........................................................................….……………...4

7. Einkauf bei Sublieferanten .......................................................................……………..4

8. Bewertung der Lieferungsqualität...............................................................……………………..4

9. Reklamationsverfahren .............................................................. 5

10. Umwelt..............................................................................................6

11. Materiallagerung und Transport………............................................................……………..... 6

12. Spezifische Anforderungen APE……........................................................................………. .6

13. DSGVO………………...........................................................................................….. 7

14. Verantwortlicher für Produktsicherheit (PSB)…………….................……………………………………... .7

15. Vertraulichkeitsvereinbarung ……………………..................................................................... 7

16. Ziele für Lieferanten………………….................................................................…………………...7

17. Eskalationsregeln ……………………........................................….……………………………………..……...8

1. Einleitung 

Die Qualität der Lieferungen der Lieferanten von AGROSTROJ Pelhřimov, a.s. hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Qualität der erzeugten Produkte. Die in diesen Bedingungen beschriebenen Mindestanforderungen an die Lieferanten von AGROSTROJ Pelhřimov, a.s. basieren auf dieser Tatsache. Der Lieferant ist für die Qualität seiner Lieferungen verantwortlich. Diese Vereinbarung soll zur gemeinsamen Qualitätsplanung sowie zur Sicherung der Beziehungen zwischen dem Lieferanten und Kunden beitragen. Diese Vereinbarung ist integraler Bestandteil der abgeschlossenen Vertragsbeziehungen zwischen AGROSTROJ Pelhřimov a.s. und dem Lieferanten.

2. Definition einschlägiger Normen

Diese Richtlinie gilt für alle Lieferanten der AGROSTROJ Pelhřimov a.s. und ihrer verbundenen Unternehmen, z.B. Humpolec Maschinenbaubetrieb Humpolec a.s. und Agrostroj Internacional, s.r.o., im Folgenden „APE" genannt.

APE verlangt von seinen Lieferanten die Implementierung eines der in der Automobilindustrie anerkannten QM-Systeme (ISO / TS 16949 / IATF 16949 oder ISO 9001). Alle Lieferanten von Materialien für die Produktion müssen mindestens nach ISO 9001 zertifiziert sein+ für Automobil die Lieferanten mit Zertifizierung ISO / TS 16949 / IATF 16949 (mind. ISO 9001) nutzen. Die Zertifizierungsbescheinigung muss der Einkaufsabteilung vorgelegt werden. Ziel muss es sein, dass die QM-Systeme der Lieferanten den Anforderungen der Normen ISO / TS 16949 entsprechen. Der Lieferant ist verpflichtet, APE ein Audit zur Feststellung der Erfüllung der qualitätssichernden Anforderungen zu gestatten.

3. Vertragsüberprüfung

APE-Aufträge sind bei Eingang vom Lieferanten einschließlich der beigefügten Unterlagen zu verifizieren. Erachtet der Lieferant diese Dokumentation als nicht ausreichend, wendet er sich an die Einkaufsabteilung von APE. Der Lieferant ist verpflichtet, die notwendigen Normen und Richtlinien (DIN, EN, ISO, VDA) selbst zu beschaffen, auf die APE in der Bestellung hinweist. Er verpflichtet sich weiterhin, die Gültigkeit der Dokumente in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und deren Gültigkeit zu berücksichtigen. Vor Absendung eines Angebots ist der Lieferant verpflichtet, eine Herstellbarkeitsstudie unter Berücksichtigung seiner technischen Möglichkeiten und Kapazitäten durchzuführen. Der Lieferant muss alle in der Auftragsdokumentation enthaltenen Anforderungen erfüllen. 

Der Lieferant ist verpflichtet, sich mit der Einkaufsabteilung in Verbindung zu setzen, um die für die Herstellung des Produkts erforderlichen Informationen einzuholen. Die Einkaufsabteilung muss mit dem Lieferanten in Kontakt stehen und alle Fragen und Antworten koordinieren.

Vorschläge für technische, qualitative und weitere Verbesserungen oder Vorschläge zur Lösung möglicher Probleme sind immer schriftlich anzubieten. Bei der Lieferantenauswahl werden konstruktive Vorschläge positiv bewertet.

4. Qualitätsplanung

Die Qualität der benötigten Produkte wird während der Entwicklung entscheidend bestimmt. Der Kunde verpflichtet sich, dem Lieferanten die relevanten und eindeutige Spezifikationen, Zeichnungen oder Daten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

Der Kunde erfordert, dass der Lieferant über wirksame Präventionsmethoden verfügt, die die Qualität bereits in der Entwicklungsphase sicherstellen. Diese Methoden müssen insbesondere die folgenden Elemente umfassen:

Herstellbarkeitsanalyse- Prüfung, ob das gewünschte und angeforderte Produkt in der geforderten Qualität, Zeit und Menge geliefert werden kann. Es liegt in der Verantwortung des Lieferanten, unklare und spezifizierende Anforderungen mit der Einkaufsabteilung des Kunden zu besprechen und so ausreichende Informationen zum Nachweis der Herstellbarkeit sicherzustellen. Für Automobilzulieferer verlangen wir Zusendung einer überarbeiteten P-FMEA im Rahmen der Bemusterung und bei Reklamationen und Auditfeststellungen.

Kontrollplan- Es ist notwendig, den Umfang der Tests zu definieren (Zeichen, Häufigkeit, Umfang, Tests, wann und wo, wodurch, Aufzeichnungen usw.). Der Lieferant muss über die erforderlichen Prüfmittel und ein System zu deren Überprüfung verfügen, bzw. muss fähig sein, diese sicherzustellen.

Wichtige Produktmerkmale- Für kritische und funktionale Merkmale muss der Lieferant das Erreichen der spezifizierten Fähigkeitswerte (Cm, Cmk - Maschinen- und Anlagenfähigkeit ≥ 1,67, Cp, Cpk - Prozessfähigkeit ≥ 1,33) nachweisen.

Planung von Prozessen und Betriebsmitteln- Produktionsprozesse und Betriebsmittel müssen vom Lieferanten in der geforderten Qualität und Kapazität geplant werden. Die Befähigung der Betriebsmittel muss vom Lieferanten nachgewiesen werden.

Verpackungsplanung- Die Verpackung muss sicherstellen, dass Produkte / Waren bei Transport und Lagerung nicht beschädigt werden. Bei der Verpackungsplanung achtet der Lieferant auch auf die Umweltanforderungen nach den einschlägigen Normen.

5. Herstellungsprozess und Produktfreigabe

Während der Partnerschaft basierend auf Zusammenarbeit verpflichten sich beide Parteien, umfassend über das Produkt, den Produktionsprozess und eventuelle Änderungen zu informieren. Die Bewertung der Produktionsprozesse und die Erstmusterkontrolle bilden die vorzulegende Grundlage für die Freigabe der Muster. Bei fehlenden oder unvollständigen Unterlagen kann die APE (nach eigenem Ermessen) die Muster zurückweisen.

Die Umsetzung der Qualitätsplanung muss durch Dokumente und Aufzeichnungen entsprechend dem festgelegten Nachweisniveau für die Erstmuster des freigegebenen Prozesses unterstützt werden. Grundlage ist VDA Teil 2 oder PPAP. Sofern bei der Bestellung nicht anders angegeben, beträgt die Anzahl der Erstmuster mindestens 5. Die Dokumentation ist mit den Mustern einzureichen, der Umfang wird durch die Nachweisstufe bestimmt. Sofern in der Bestellung nicht anders angegeben, gilt Stufe 2 (nach VDA 2 oder PPAP) als Standard.

Ausnahme: Stufe 3 ist für Teile mit kritischen Funktionen erforderlich.

Produkt/ Prozessänderung

Der Lieferant verpflichtet sich, die APE (Einkaufs- und Qualitätsabteilung) zu informieren und den erforderlichen Freigabeumfang vor jeder Änderung des Produkts, des Herstellungsprozesses oder des Prüfverfahrens oder der Ausrüstung, einschließlich des Wechsels des Sublieferanten, zu vereinbaren. Änderungen können erst nach Freigabe durch APE vorgenommen werden.

6. Eignung des Verfahrens

Einige Eigenschaften der Produkte sind für ihre Funktion / Eigenschaften wesentlich, diese Eigenschaften sind in den Zeichnungen gekennzeichnet und müssen eingehalten werden. Arbeitsabläufe und Produktionsmittel müssen so gestaltet sein, dass diese Eigenschaften erzeugt werden können. Der Prozess ist förderfähig, wenn der min. Cpk ≥1.33 eingehalten wird, für Automotive nach Kundenwunsch.

Der Lieferant muss die Eignung des Prozesses durch geeignete Verfahren hinreichend nachweisen. Die Eignung ist vom Lieferanten laufend zu überwachen. Auf Verlangen sind der APE entsprechende schriftliche Nachweise vorzulegen.

Bei nicht förderfähigen Prozessen ist nur für eine Übergangszeit eine 100%ige Prüfung der angegebenen Zeichen erforderlich, bevor die Prozessfähigkeit wiederhergestellt wird.

7. Einkauf bei Sublieferanten

Bezieht der Lieferant Produkte oder Dienstleistungen von Sublieferanten, ist er verpflichtet, den Inhalt dieser Richtlinie an den Sublieferanten weiterzugeben und ist für deren Umsetzung bei seinem Sublieferanten verantwortlich. Der Lieferant ist für die Sublieferanten, deren Produkte und Dienstleistungen verantwortlich. Der Sublieferant muss über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach der Norm ISO 9001 verfügen, für den Bereich Automotive muss der Sublieferant mindestens über ISO 9001 verfügen. Liegt ein Qualitätsproblem (Nichtkonformität) vor, muss der Unterauftragnehmer jederzeit ein APE-Audit mit angemessener Vorankündigung zulassen. 

8. Bewertung der Lieferungsqualität

APE führt Eingangsmaterialprüfungen durch. Nach Erhalt des Materials reduzieren wir unsere Eigenkontrollen deutlich. Die Menge, Materialkennzeichnung und Unversehrtheit der Verpackung werden immer geprüft. Der Rest wird anhand von Kontrollplänen kontrolliert. 

Lieferungen oder Teile davon, die aufgrund eines Mangels von APE nicht abgenommen werden können, werden in die Qualitätsbewertung einbezogen. Auch Logistikleistung (Termin, Menge etc.) und Service werden bewertet. Die Ergebnisse der Evaluation werden dem Lieferanten einmal jährlich mitgeteilt, wenn sich seine Evaluation ändert. Bei festgestellten Qualitäts- oder Logistikproblemen wird der Lieferant unverzüglich informiert und muss sicherstellen, dass umgehend Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.

9. Reklamationsverfahren

APE verpflichtet sich, den Lieferanten rechtzeitig über etwaige Nichtkonformitäten seiner Lieferungen zu informieren.

Der Lieferant hat 15 Werktage ab Zustellung der Nichtkomformitätennachricht (8D-Report) Zeit, um nachzuweisen, dass er für das ihm vorgeworfene Verschulden nicht zuständig ist und dass er dem entsprechend die Annullierung der Reklamation beantragt. Nach Ablauf von 15 Werktagen ab dem Datum der Benachrichtigung gelten bei Nichtlieferung von formellen und berechtigten Gründen die Gründe, die dazu geführt haben, dass das betreffende Material als mangelhaft angesehen wurde, vom Lieferanten als stillschweigend akzeptiert.

APE informiert den Lieferanten über das Auftreten dieser Abweichungen durch eine Reklamationsnachricht, in der die Abweichung beschrieben wird. Das vom Kunden vorgeschriebene Form zur Klärung von Meinungsverschiedenheiten im Rahmen der Lieferung ist der 8D-Report. Die Reaktionszeit auf auftretende Abweichungen der vom Kunden reklamierten Lieferungen wird auf 48 Stunden festgelegt, die Frist für die Übersendung des 8D-Reports an D5 beträgt 7 Tage durch Ausfüllen des 8D-Reports, ggf. werden ISHIKAWA und 5 WHY verlangt.

Der Lieferant teilt dem Kunden innerhalb von 2 Werktagen nach Erhalt des Reklamationsprotokolls mit, wie das beschlagnahmte Material weiter zu behandeln ist (es wird auf Kosten des Lieferanten bei APE verschrottet oder auf dessen Kosten an den Lieferanten zurückgesandt). Diese Erklärung wird vom Kunden schriftlich (z.B. per E-Mail) angefordert, bei Nichteinhaltung der Frist oder ohne Stellungnahme wird das Material auf Kosten des Lieferanten verschrottet.

Sanktionen

Für die vollständige Ausfüllung des 8D-Reports durch den Lieferanten hat APE eine Frist von 15 Werktagen ab Eingang der Reklamation. Überschreitet der Lieferant diese Frist, werden ihm für jeden Tag der Verspätung zusätzliche Kosten in Höhe von 0,05 % der reklamierten Materialmenge in Rechnung gestellt.

Im Falle einer berechtigten Reklamation stellt der Kunde eine einmalige Bearbeitungsgebühr für die Reklamationsbearbeitung in Höhe von EUR 50,- pro Reklamation in Rechnung.

Für AGROSTROJ Pelhřimov a.s. entstandene Kosten

Die mit einer fehlerhaften Lieferung verbundenen Kosten werden vom Lieferanten erstattet. Die Hauptartikel, die im Allgemeinen zur Ermittlung der Gesamtkosten von APE beitragen, lassen sich wie folgt unterteilen: 

Es wird davon ausgegangen, dass Korrekturmaßnahmen immer vom Lieferanten durchgeführt werden, das Unternehmen AGROSTROJ Pelhřimov a.s. greift nur ein, wenn diese Materialien dringend benötigt werden.

10. Umwelt

APE führt alle seine Aktivitäten in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen aus und hat ein Umweltmanagementsystem gemäß ČSNEN ISO 14001 eingeführt. Eines der Ziele von APE ist es, die schädlichen Auswirkungen seiner Aktivitäten auf Mensch und Umwelt zu minimieren. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Lieferant einen wesentlichen Beitrag leisten.

Der Lieferant verpflichtet sich, alle erforderlichen gesetzlichen und behördlichen Genehmigungen zur Herstellung von Produkten für APE einzuholen und die sich aus diesen Genehmigungen ergebenden Anforderungen in jedem Fall einzuhalten.

11. Materiallagerung und Transport

Ist zwischen APE und dem Lieferanten die Lagerung von Material beim Lieferanten vereinbart, ist der Lieferant verpflichtet, alle für APE bestimmten Materialien so zu lagern, dass es nicht zur Abwertung des Lagerguts kommt. Die Materialabwertung kann hauptsächlich durch Feuchtigkeit erfolgen - Korrosion des Materials (bei der Lagerung von Hüttenmaterial darf nur trockenes Holz verwendet werden) und unsachgemäße Lagerung (insbesondere Bleche und Stangenmaterial müssen auf einem ebenen Boden mit gleich hohen Staplern gelagert werden, diese müssen in Überlappung übereinandergelegt werden, damit es bei der Verarbeitung des Materials nicht zur nicht zur Abwertung der Teile durch Eigenspannungen kommt).

Das transportierte Material muss gegen Verrutschen gesichert werden. Nasse, rostige und anders abgewertete Lieferungen und Lieferungen ohne Papiere werden nicht bei APE hinterlegt. Für ein problemloses Zusammenlegen von Hüttenmaterial muss der Lieferant beim Transport Einlagen von mindestens 8x8 cm verwenden. Fahrzeuge, die Hüttenmaterial transportieren, müssen von der Seite und von oben (per Kran) entladen werden können.

12. Spezifische Anforderungen APE

Hüttenmaterial – Halbfabrikat aus Metallen wie Bleche, Rohre, Hohlprofile, Vollprofile unterschiedlicher Querschnitte müssen über die vorgeschriebenen Normen hinaus erfüllen:

1) Restmagnetismus darf 10 Gauss nicht überschreiten

2) Für Walzbleche nach EN 10051, EN 10029 und EN 10131 sind maximal 1⁄4 der von der Norm zulässigen Ebenheitstoleranzen zulässig

3) Die Oberfläche der Bleche muss in solcher Qualität sein, dass nach dem Anstrich (ohne Verwendung von Dichtungsmitteln) mit Kataphoresefarbe und anschließendem Auftragen von Pulver- oder Nasslack aus einer Entfernung von 1 m kein Mangel auf der Oberfläche sichtbar ist.

4) Siliziumgehalt für die Sorten S235JR, S235J2, S355J2, S315MC - S550MC muss bis zu 0,03 % betragen

5) Die vereinbarten Preise sind NETTO und im Falle der Umrechnung wird ein Koeffizient von 7850 kg / m3 verwendet (verdichtete Stahlhalbzeuge), die Transportparität ist DAP Pelhřimov, Humpolec oder Počátky

6) Bei Lieferungen von Blechen mit einer Länge über 3,5 m ist eine solche Verpackung zu verwenden, die ein beschädigungsfreies Zusammenlegen der Blechpakete durch den Umschlagwagen ermöglicht (Gabelabstand 1,3 m)

7) Die Oberfläche der Bleche darf nicht durch mechanische Markierungen durch Gravur oder durch nicht überlackierbare Farbe beschädigt werden.

8) Das Stangenmaterial muss vor der Lieferung mit der Farbe gemäß AGROSTROJ-Norm Nr. AVN00 0066 gekennzeichnet werden.

13. DSGVO

Im Zusammenhang mit der Einführung der DSGVO erteilt der Lieferant seine Einwilligung zur Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in APE und deren Tochtergesellschaften.

14. Verantwortlicher für Produktsicherheit (PSB)

Der Lieferant hat eine benannte Person, die für die Produktsicherheit (PSB) verantwortlich ist. Der APE-Lieferant teilt den Namen dieser Person mit.

15. Vertraulichkeitsvereinbarung

Der Lieferant verpflichtet sich, dass alle von APE erhaltenen Unterlagen der Vertraulichkeitsregelung unterliegen und nicht an Dritte weitergegeben werden (Zeichnungen, Verträge etc.).

16. Ziele für Lieferanten

Die Lieferantenbewertung erfolgt einmal im Jahr und die Überwachung der Zielerreichung bei Automobilzulieferer einmal im Monat, wobei folgende Kriterien bewertet werden: PPM - 5000, sofern im Vertrag nicht anders vereinbart

Anzahl der Beschwerden - 4 / Jahr

Einhaltung von Lieferterminen - min. 80 %

Werden die Ziele nicht erreicht, erfolgt die Information in Form eines Eskalationsschreibens.

17. Eskalationsregeln

Evaluierte Indikatoren / Ziele

a) monatliche PPM

b) Anzahl der Beschwerden

c) Termintreue (mind. 80%)

1 / Auswertung erfolgt monatlich

2 / Für die Auswertung ist die Einkaufsabteilung zuständig

Stufe 0 

Aufnahmegründe

a) eines der gesetzten Monatsziele wird nicht erreicht (PMM, Anzahl der Reklamationen) - nur das erste Auftreten

b) unzureichende Kommunikation

Benachrichtigungsregeln

Senden von Informationen an Lieferanten

Anforderungen

Keine spezifischen Anforderungen

Verantwortlich

Einkaufsabteilung

Voraussetzungen zur Eskalationsreduktion

-

Stufe 1 

Aufnahmegründe

a) 2 Monatsziele werden in einem Monat gleichzeitig überschritten

b) 2 aufeinanderfolgende Monate wurde das gesetzte Ziel nicht erreichc) wiederholendes Auftreten des Mangel

d) unzureichende Kommunikation

e) Bewertung nach VDA 6.3 - Stufe „C"

Benachrichtigungsregeln

Senden eines Eskalationsschreibens an die Unternehmensleitung

Anforderungen

a) CSL 1 (100% Kontrolle durch APE-Personal bezahlt vom Lieferanten)

b) Durchführung eines Prozessaudits (nach VDA 6.3)

c) Bearbeitung von Maßnahmen in Form von PDCA und deren Darstellung in APE

Verantwortlich

- Einkaufsabteilung

- QM des Lieferanten

Voraussetzungen zur Eskalationsreduktion

Erfüllung der Ziele und Anforderungen im Folgezeitraum - Zeitraum 1 Monat

Stufe 2 

Aufnahmegründe

a) 3 aufeinanderfolgende Monate wurde das gesetzte Ziel nicht erreicht

b) unzureichende Kommunikation

Benachrichtigungsregeln

Senden eines Eskalationsschreibens an die UnternehmensleitungAnforderungen

a) CSL 2 (100% Kontrolle durch APE-Mitarbeiter bezahlt vom Lieferanten + in APE ansässig) - je nach Schweregrad des Problems

b) Durchführung eines Systemaudits

c) Bearbeitung von Maßnahmen in Form von PDCA und deren Darstellung in APE

Verantwortlich

- Einkaufsabteilung + Einkaufsmanager

- QM des Lieferanten

- PM des Lieferanten

Voraussetzungen zur Eskalationsreduktion

Erfüllung der Ziele und Anforderungen im Folgezeitraum - Zeitraum 2 Monate

Stufe 3

Aufnahmegründe

a) 4 aufeinanderfolgende Monate wurde das gesetzte Ziel nicht erreicht- mit steigendem Trend

Benachrichtigungsregeln

Senden eines Eskalationsschreibens an die Unternehmensleitung

Anforderungen

a) Sperrung neuer Bestellungen

b) CSL 2 + wohnhaft in APE

c) Eskalation auf Eigentümerebene

d) Ausarbeitung eines Programms zur Produktionsverlagerung

Verantwortlich

- Einkaufsabteilung + Einkaufsmanager

- QM des Lieferanten

- PM des Lieferanten

Voraussetzungen zur Eskalationsreduktion

Erfüllung des Ziels und der Anforderungen im Folgezeitraum - Zeitraum 30 - 90 Tage (je nach Wirksamkeit der eingeleiteten Korrekturmaßnahmen)